Biografie

Photo: Neda Navaee

„Ein fulminantes Glanzlicht an geigerischer Artistik“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

Fedor Rudin gilt heute als einer der aufregendsten und begabtesten jungen Konzertsolisten der jungen Generation. Zu seinen zahlreichen Wettbewerbserfolgen zählen u.a. der 2. Preis und der Publikumspreis beim renommierten Paganini Wettbewerb 2018 in Genua, erste Preise beim Henri Marteau-,  Rodolfo Lipizer- und  Aram-Khachaturian-Wettbewerb sowie ein 2. Preis beim George Enescu Wettbewerb 2014 in Bukarest.

Im Februar 2019 wurde Fedor Rudin als Konzertmeister sowohl der Wiener Staatsoper als auch der Wiener Philharmoniker bestellt.

Seine jüngsten Solo-Debüts führten den Geiger in berühmte Konzertsäle wie Stern Auditorium der Carnegie Hall in New York, Cadogan Hall in London, Pariser Philharmonie, Wiener Musikverein,  Haus der Musik in Moskau, Tonhalle Zürich, Kölner Philharmonie, Düsseldorfer Tonhalle und Hamburger Laeiszhalle. Zu den Orchestern, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem Basler Sinfonieorchester, Nationalorchester der Opéra Bastille, Kapstädter Philharmoniker, Nationalorchester Bulgariens, Philharmonisches Orchester Erfurt, Staatskapelle Weimar, Nürnberger Symphoniker, Pariser Kammerorchester und Sinfonieorchester Montréal. Er ist häufiger Gast bei den internationalen Festivals, wie die Salzburg Festspiele, ArtenetrA, Musée en Musique (wo er 2012 das Publikumspreis gewann), Périgord Noir und Giverny Kammermusikfeste in Frankreich, Braunschweig Classics und Oleg Kagan Festivals in Deutschland, Musica Riva in Italien, Crans Montana Classics in der Schweiz, und letztens Mozart Festival in Havana, Cuba. Er spielte zusammen mit Künstlern wie Maxim Vengerov, Shlomo Minz, Darrell Ang, Vladimir Altschuler, Christoph Poppen, Emil Tabakov, Conrad van Alphen, Igor Levit, Itamar Golan, Francois Dumont, Laurent Korcia und Vadym Kholodenko.

Als Kammermusiker ist er Mitglied des in Köln gegründeten Fratres Trios, das wegen seiner untypischen Besetzung von Violine, Saxophon und Klavier von der Presse als „eine neue Generation der klassischen Musik“ bezeichnet wurde. Mit diesem Ensemble wurde er Preisträger der Best-of-NRW-Konzertreihe in Deutschland, und Gewinner des „Supersonic Award“ des Pizzicato Magazins, mit dem das Trio für seine erste CD Couleurs d’un Rêve ausgezeichnet wurde.

1992 in Moskau als Enkel des berühmten russischen Avantgarde-Komponisten Edison Denissow geboren, hat Rudin bei Larissa Kolos, Miroslav Rusin, Svetlin Roussev, Zakhar Bron und Pierre Amoyal studiert.

Er spielt eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1779 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, die ihm großzügigerweise von der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg zur Verfügung gestellt wird. Seit Dezember 2013 ist er Laureate der französischen Stiftung Fondation d’entreprise Banque Populaire.

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Audio/Video

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Diskografie

Fedor Rudins Debüt-CD, welcher er mit dem belgischen Pianisten Florian Noack für das Label Ars Produktion eingespielt hat, erschien im Juni 2017.

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Mut, Geist und Leidenschaft vereint das Album „Reflets“…

Man findet keine Allerweltsstandards darauf, stattdessen Rares, Kostbares…

Feuer und Geschmack zeichnen Rudin, übrigens Enkel des russischen Komponisten Edison Denissow, aus, dazu lässige Virtuosität in den Doppelgriffen und ein delikates sotto voce. Er versteht sich auf Kontrast wie Nuance gleichermaßen. Der aus Belgien stammende Florian Noack, der schon mit Einspielungen von Sergej Ljapunow seine Tollkühnheit bewiesen hat, folgt seinem Partner wach und scharfsinnig.

jbm, FAZ, Juli 2017

 

 

 

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Konzertrepertoire

Violine und Orchester

Johann Sebastian BACH

Violinkonzert  a-Moll, BWV 1041,  Violinkonzert E-Dur, BWV 1042,  Konzert für zwei Violinen d-Moll, BWV 1043, Konzert für Violineuand Oboe c-Moll, BWV 1060

 Johannes BRAHMS

Violinkonzert D-Dur, op. 77, Konzert für Violine und Violoncello a-Moll, Op. 102

Ludwig van BEETHOVEN

Violinkonzert D-Dur, op. 61, Konzert für Violine, Violoncello und Klavier C-Dur, op. 56 « Triple », Romanze für Violine und Orchester Nr. 1 in G, op. 40, Romanze für Violine und Orchester Nr. 2 F-Dur, op. 50

Max BRUCH

Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 26

Edison DENISOV
Violinkonzert

“Five Paganini Caprices” für Violine und Streichorchester

Antonín DVORÁK

Violinkonzert  a-Moll, op. 53

Gabriel FAURÉ

Violinkonzert d-Moll, op. 14

Chen GANG / He ZHANHAO

Violinkonzert “Butterfly Lovers”

Aram KHACHATURIAN

Violinkonzert d-Moll

Erich Wolfgang KORNGOLD

Violinkonzert D-Dur

Felix MENDELSSOHN – BARTHOLDY

Violinkonzert e-Moll, op. 64

Wolfgang Amadeus MOZART

Violinkonzert Nr. 1 B-Dur, KV 207, Violinkonzert Nr. 3 G-Dur, KV 216 ,Violinkonzert Nr. 4 D-Dur, KV 218, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, KV 219, Violinkonzert Nr. 6 D-Dur KV 271a, Sinfonia Concertante Es-Dur, KV 364 AdagioE-Dur, KV 261, Rondo C-Dur, KV 373

Niccolò PAGANINI

ViolinKonzert. Nr. 1 D-Dur, op. 6

Astor PIAZZOLLA

Die vier Jahreszeiten (Estaciones portenas)

Sergei PROKOFIEV

Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 19

Maurice RAVEL

Tzigane, Rhapsodie de Concert

Camille SAINT-SAENS

Introduction et Rondo Capriccioso, op. 28, Havanaise, op. 83

Franz SCHUBERT

Rondo A-Dur, D 438

Robert SCHUMANN

Fantasie für Violine und Orchester, op. 131

Dmitry ScHOSTAKOWITSCH

Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 77

Jean SIBELIUS

Violinkonzert d-Moll, op. 47

Karol SZYMANOWSKI

Violinkonzert Nr. 1, op. 35

Pjotr Iljitsch TSCHAIKOWSKI

Violinkonzert D-Dur, op. 35

Antonio VIVALDI
Die vier Jahreszeiten

 

Franz WAXMAN

Carmen Fantasie

Henryk WIENIAWSKI

Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll, op. 14, Violinkonzert Nr. 2 d-Moll, op. 22

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Programme

1) Wien der 1800er

Fedor Rudin (Violine), Florian Noack (Klavier)

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier A-Dur, Op. 12 Nr. 2 (1770-1827)

I. Allegro vivace II. Andante, più tosto allegretto III. Allegro piacevole

Jan Václav Hugo Voříšek
Sonate für Violine und Klavier  G-Dur, Op. 5 (1791-1825)

I. Introduzione. Largo – Allegro moderato, II. Scherzo, III. Andante sostenuto, IV. Finale. Allegro molto

-Pause-

Franz Schubert

Variationen über ein eigenes Thema für Klavier F-Dur, D156 (1797-1828)

Heinrich Wilhelm Ernst

Grand Caprice für Violine über Schuberts „Erlkönig“ Op. 26 (1812-1865)

Franz Schubert

Rondo Brilliant für Violine und Klavier h-Moll, D895

 

2) Reflets

Fedor Rudin (Violine), Florian Noack (Klavier)

Georgy Catoire
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 h-Moll, Op. 15 (1861-1926)

I. Allegro non tanto, ma appassionato, II. Barcarolle. Andante, III. Allegro con spirito – Vivamente – Maestoso

Gabriel Fauré

Romance B Dur, Op. 28 (1791-1825)

Sergei Rachmaninoff
Deux Morceaux de Salon, Op. 6 (1791-1825)

I. Romance. Andante ma non troppo, II. Danse Hongroise. Vivace

-Pause-

Lili Boulanger
Deux Morceaux (1797-1828)

I. Nocturne, II. Cortège

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 G-Dur (1812-1865)

I. Allegretto, II. Blues. Moderato, III. Perpetuum mobile. Allegro

Pyotr Ilyitch Tchaikovsky
Valse-Scherzo für Violine und Klavier, Op. 34

 

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