Jean-Selim Abdelmoula (Komposition/Klavier)
Biografie, Audio/Video, Fotos, Konzertrepertoire, Programme
www.abdelmoula.com, Vertretung: D, A, CH

Biografie

Photo: Kaupo Kikkas

Jean-Sélim Abdelmoula, geboren 1991, ist ein Schweizer Pianist und Komponist. Als Solist trat er bereits an zahlreichen renommierten Spielorten wie Tonhalle Zürich, Palau de la Música in Barcelona, Koerner Hall in Toronto, Sendesaal Bremen, Carnegie Hall in New York (click), Royal Festival Hall und Barbican Hall in London auf. Wichtige Festivals wie die Ittinger Pfingstkonzerte, das Lucerne Festival und Prussia Cove Open Chamber Music luden ihn ein, und er nahm am Banff Artist in Residence Program teil. Sowohl für sein Klavierspiel als auch für seine Kompositionen erhielt Jean-Sélim Abdelmoula verschiedene Preise, u.a. den Prix culturel de la Fondation Leenaards, die ersten Preise des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und der Edvard Grieg International Composer Competition. 2014/15 war er Mitglied der Rebanks Family an der Glenn Gould School in Toronto und trat so mehrmals in Kanada auf. Außerdem ist er Träger des renommierten Guildhall Wigmore Recital Prize und des Bostoner Lili Boulanger Memorial Fund Award 2018. András Schiff lud ihn für seine Reihe Building Bridges in der Saison 2015/16 zu Konzerten in Berlin, Frankfurt, Zürich, New York, Schumannfest Düsseldorf und Palais des Beaux-Arts in Brüssel ein.

Seine Kompositionen werden regelmäßig aufgeführt, u.a. von Musikern wie Heinz Holliger, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, Sylvia Nopper, Gilles Colliard und Einar Steen-Nokleberg, sowie von Ensembles wie dem Orchestre de Chambre de Toulouse, den Swiss Chamber Soloists, der Camerata Bern, dem Zürcher Kammerorchester und dem Ensemble Séquence.

Seine Begeisterung für das Kino führte zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Regisseuren. Neben anderen Projekten schrieb er den Soundtrack für den Film Chasse à l’âne von Maria Nicollier, der für den offiziellen Wettbewerb beim Festival in Locarno ausgewählt und beim London Film Festival 2011 mit dem Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Für den Film Love After Sunrise von Hadi Ghandour schrieb er ebenfalls die Musik. Dieser Film gewann Preise beim Los Angeles International New Wave Festival und beim Norwich Festival.

Er studierte bis 2010 Klavier bei Christian Favre an der HEMU Lausanne und anschließend Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London bei dem Pianisten Ronan O’Hora. Derzeit studiert er Komposition bei Julian Anderson. Er besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados, Andras Schiff, Denes Varjon, Mitsuko Uchida, Imogen Cooper, Stephen Hough, Angela Hewitt, Richard Goode und Leon Fleisher. Im Bereich Komposition arbeitete er u.a. mit Heinz Holliger und George Benjamin. Seit September 2018 ist Jean-Sélim einer der beiden Studenten des Sir Andras Schiff Performance Programme für junge Pianisten an der Kronberg Academy in Deutschland.

Audio/Video

Konzertrepertoire

 

Bach:
Konzerte BWV 1055 und 1056

 

Mozart:
Konzerte KV 414, 449, 453, 466, 488

 

Beethoven:  
Konzert Nr. 3 und 4

 

Schumann: 
Andante & Allegro Appassionato, op. 92, Konzert Op. 54

 

Rachmaninoff:
Konzert Nr.1

Brahms:
Konzert Nr.2

 

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Programme

 

Programm 1:

 

Debussy:
Prelude Nr. 7: Terrasse des audiences du clair de lune
Aus Images: Poissons d’or

 

Beethoven:
Sonate für Klavier Nr. 31 As-Dur, op 110

 

– Pause –

 

Schubert:
Sonate für Klavier D960

 

 

Programm 2:

 

Schumann:
Fantasiestücke Nr. 1 und 2, op. 12

 

Schubert:
4 Impromptus op. 142, D935

 

– Pause – 

 

Janacek:

In the Mists

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Photos

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