Lara Boschkor (Violine)
Biografie, Audio/Video, Fotos, Konzertrepertoire, Programme
www.lara-boschkor.com

Biografie

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn und den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko gewann – als jeweils jüngste Teilnehmerin der Wettbewerbe. 2015 folgte der erste Preis bei der Johansen International String Competition in Washington D.C. und der 1. Preis beim 11. Internationalen Königin Sophie Charlotte Violinwettbewerb. Sie ist die Gewinnerin des Tonali17 Musikwettbewerbs für Violine 2017 in Hamburg.

Lara Boschkor wurde im Oktober 1999 in Tübingen geboren. Sie erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von viereinhalb Jahren, studierte bereits als Neunjährige am Precollege der Hochschule für Musik und Tanz Köln und später am Jungstudierendeninstitut der Hochschule für Musik Detmold. Gegenwärtig studiert sie die junge Geigerin bei Kolja Blacher in Berlin und Erik Schumann in Frankfurt/Main.

Seit 2015 ist sie junge Solistin der Kronberg Academy.

Lara Boschkor wurde mit dem Eduard-Söring Preis 2013 und 2014 der Deutschen Stiftung Musikleben, mit dem Bruno-Frey-Musikpreis 2014, dem Carl-Flesch Preis der Lions Clubs Baden-Baden 2015 und mit dem Ana-Chumachenco Förderpreis 2017 der Kronberg Academy ausgezeichnet.

Mit ihrem 8. Lebensjahr trat sie erstmals als Solistin mit Orchester auf. Seitdem konzertiert sie mit großem Erfolg in Rezitalen, Kammermusikkonzerten und Orchesterkonzerten. Ihre Auftritte führten sie in zahlreiche renommierte Konzerthäuser wie Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Tonhalle Zürich, Laeizhalle Hamburg, Elbphilharmonie Hamburg, Konzerthaus Berlin, Théâtre Marigny Paris, Theatre Odeon Bukarest, Cuvilliés-Theater München und Izumi Hall Osaka. Im Mai 2014 debütierte sie in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York.

Sie konzertiert bei verschiedenen Festivals, u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Musiktagen Mondsee, den Fränkischen Musiktagen, dem Heidelberger Frühling, dem Festival Schloss Britz Berlin, der Pasqua Musicale Arcense, dem Oberstdorfer Musiksommer und dem Schleswig-Holstein Musikfestival.

2013 debütierte Lara in Japan und führte dreizehnjährig Tschaikowskis Violinkonzert auf. Im selben Jahr war sie Solistin des Armenischen Philharmonischen Orchesters in der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan unter Harutyun Arzumanyan und konzertierte als Solistin mit dem Staatlichen Symphonie Orchester Mexikos unter Enrique Bátiz Campbell. Sie war zu Gast bei den Bergischen Sinfonikern unter Alexander Merzyn, bei den Osaka Symphonikern unter Yuki Miyagi, bei der Philharmonie Baden-Baden unter Pavel Baleff, beim Heilbronner Sinfonieorchester unter Peter Braschkat, bei den Bielefelder Philharmonikern unter Alexander Kalajdzic, bei der Jungen Norddeutschen Philharmonie unter Daniel Blendulf, bei den Hamburger Symphonikern unter Jeffrey Tate und bei der Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling.

Lara Boschkor ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds wurde Lara Boschkor eine Violine von Carlo Antonio Testore (Mailand 1740) aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt.

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Audio/Video

Konzertrepertoire

 

Bach, Johann Sebastian (1685-1750)
Violinkonzert a-moll BWV 1041

Doppelkonzert für zwei Violinen d-moll BWV 1043

 

Beethoven, Ludwig van (1770-1827)
Romanze F-Dur op. 50 für Violine und Orchester

Violinkonzert D-dur op. 61 (in Arbeit)

 

Berg, Alban (1885-1935)

Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ (1935)

 

Brahms, Johannes (1833-1897)

Violinkonzert D-Dur op. 77

 

Alexander Glazunov (1865-1936)

Violinkonzert a-moll op. 82

 

Massenet, Jules (1842-1912)

Meditation aus der Oper “Thais“

 

Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847)
Violinkonzert e-moll op. 64

Violinkonzert d-moll

 

Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791)
Violinkonzert Nr. 2 D-Dur KV 211
Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216
Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

 

Nielsen, Carl (1865 – 1931)

Violinkonzert op. 33

 

Niccolò Paganini (1782-1840)

Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6

 

Sergej Prokofieff (1891-1953)
Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19

Violinkonzert Nr. 2 g-moll op. 63

 

Saint- Saëns, Camille (1835-1921)
Introduktion und Rondo Capriccioso op. 28

Havanaise op. 83

 

Sibelius, Jean (1865-1957)

Violinkonzert d-moll op. 47

 

Tschaikowski, Pjotr Iljitsch (1840-1893)

Violinkonzert D-Dur op. 35

Vieuxtemps, Henri (1820-1881)

Violinkonzert Nr. 5 a-moll op. 37

 

Vivaldi, Antonio (1678-1741)
Violinkonzert a-moll op. 3/8

Konzert für 4 Violinen h-moll op. 3/10

 

Wieniawski, Henryk (1835-1880)
Violinkonzert Nr. 1 fis-moll op. 14

Violinkonzert Nr. 2 d-moll op. 22

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Programme

(Lara Boschkor (Violine), Jean-Selim Abdelmoula (Klavier, click)

Programm 1a

W.A. Mozart

Sonate F-Dur

E. Grieg

Sonate c-Moll

Pause

J. Brahms

Sonate Nr. 1

Chausson

Poème

 

Programm 1b

N. Paganini
Capricen für Violine Solo (Auswahl) oder

Nel Cor più non mi (ab 2019)

E. Grieg

Sonate c-Moll

Pause

J.-S. Abdelmoula

Stück für Klavier Solo

J. Brahms

Sonate Nr. 1

Chausson

Poème

 

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