Ran Jia (Klavier)
Biografie, Audio/Video, Diskografie, Fotos, Konzertrepertoire, Programme
www.ran-jia.com

Biografie

Ran Jia, 2015, Copyright www.peterrigaud.com

“Wunderbar gesanglicher Ton… formt Akkorde von sinfonischer Größe, die gelegentlich an Grigory Sokolov erinnern… Die Pianistin ist eine Interpretin von hoher Klangkultur.”

Berliner Morgenpost, Mario-Felix Vogt, 21.03.2017

Die junge chinesische Pianistin Ran Jia erreichte internationale Aufmerksamkeit für ihre außerordentlichen interpretatorischen Fähigkeiten in Bezug auf Franz Schuberts Klavierwerk. Tan Dun rühmte sie als “Klavierpoetin mit dramatischen musikalischen Fähigkeiten”. Für ihre Einspielung der Schubert Sonaten D 960 und D 664 für das französische Label Artelinna wurde sie im Dezember 2015 mit einem Choc Classica ausgezeichnet. Ihre Interpretation wurde mit den berühmten Schubert-Einspielungen von Kempff, Lupu und Richter gleichgesetzt. ‘’Eine verblüffende Aufnahme und ein Name, den man sich merken muss!’’

Ein besonderer Meilenstein in der Saison 2016/2017 war ihr Berlin-Debüt im Kammermusiksaal der Philharmonie, wo Ran Jia an vier Abenden innerhalb von zehn Tagen alle Schubert-Sonaten zur Aufführung brachte. Weitere Saison-Höhepunkte waren Auftritte mit dem MDR Sinfonieorchester, dem Orchestra Sinfonica Nazionale RAI, Konzertdebüts sowohl in Australien (Sydney, Melbourne) als auch in China (China Philharmonic Orchestra, Guangzhou Symphony Orchestra, Hangzhou Philharmonic Orchestra und Shanghai Symphony Orchestra unter der Leitung von Chung Myung-Whun) und ihr Rezital-Debüt beim Rheingau Musik Festival.

Jüngste Einladungen führten Ran Jia zudem zum Internationalen Klavierfestival La Roque d’Antheron, ins National Center for Performing Arts in Peking, zu Konzerten beim Shanghai International Piano Festival und dem “MISA” Summer Festival in Shanghai sowie zu ihren Rezitaldebüts in der Kumho Art Hall in Seoul und im Rahmen der Albert-Konzertreihe in Freiburg.

Zu den renommierten Orchestern, mit denen die Pianistin schon zusammengearbeitet hat, zählen zudem die Hong Kong Philharmoniker, das Bruckner Orchester Linz, das English Chamber Orchestra, die Jenaer Philharmoniker und das Philharmonische Orchester Würzburg.

2008, als gerade 19-Jährige gab Ran Jia ihr europäisches Rezitaldebüt beim Klavierfestival Ruhr mit einem reinen Schubert-Programm, welches von Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde: “Bei dieser Pianistin fließen die Strukturen und Klänge wie von selbst dahin… Grandios!” (WAZ). Es folgten Auftritte bei bedeutenden Festivals, u.a. bei den Dresdner Musikfestspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Gilmore International Keyboard Festival sowie an berühmten an Spielstätten wie Tonhalle Düsseldorf und  Münchner Herkulessaal und Lincoln Center.

Nach ihren „beeindruckenden Debüts“ (WAZ) in jungen Jahren musste Ran Jia verletzungsbedingt eine längere Unterbrechung ihrer Konzerttätigkeit einlegen. Erst mit der Spielzeit 16/17 war es ihr möglich, sich mit einer Reihe höchst erfolgreicher Konzerte im internationalen Musikleben zurückzumelden. Dabei widmet(e) sie sich mit mehreren Rezitalprogrammen weiterhin dem Werk von Franz Schubert, der eine zentrale Rolle in ihrem musikalischen Verständnis einnimmt.

Die in Shanghai geborene Ran Jia begann ihren Klavierunterricht im Alter von 3 Jahren und konzertierte bereits im frühen Alter von sieben Jahren. Im November 2005 gab Ran Jia ihr Debüt in der Alice Tully Hall des New Yorker Lincoln Center.

Ran Jia studierte bei Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia und absolvierte ihren Master und ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Köln. Sie ist derzeit an der internationalen Klavierakademie am Comer See in Italien immatrikuliert, wo sie bei William Grant Nabore studiert. Kürzlich wurde sie zur Botschafterin für klassische Musik der Chinese Aesthetic Education ernannt.

Auch mit ihrer zweiten CD, welche 2017 bei Sony Classical erschien, widmet sich Ran Jia dem Komponisten Franz Schubert. Neben zwei Schubert-Sonaten nahm sie für diesen Tonträger aber auch ein zeitgenössisches Werk auf, komponiert von ihrem Vater, dem Komponisten Jia Daqun.

 

top

Audio/Video

top

Diskografie

        

 “Dass man Schubert nicht nur meisterhaft auf dem Klavier spielen, sondern ihn dadurch auch erzählen kann, beweist Ran Jia auf ihrer aktuellen Einspielung.”

Concerti, Maximilian Theiss, 13.5.2017

“Wunderbar gesanglicher Ton… formt Akkorde von sinfonischer Größe, die gelegentlich an Grigory Sokolov erinnern.”
“Die Pianistin ist eine Interpretin von hoher Klangkultur.”

Berliner Morgenpost, Mario-Felix Vogt, 21.03.2017
“Das Herz auf dem Tisch”
                                   Concerti, Katharina Knees, März/2017
“So öffnet Ran Jia auf der CD ein Fenster nach Wien und eines nach Shanghai. Und in beide lächelt Schubert hinein.”
CD der Woche, rbb Kulturradio, Dirk Hühner, 17.02.2017
“Mit ihren poetisch-dramatischen Schubert-Interpretationen sorgt die junge chinesische Pianistin Ran Jia für Aufsehen.”
WDR 15.2.2017
“Bei dieser Pianistin fließen die Strukturen und Klänge wie von selbst dahin… Grandios”
                                                                                                                                        WAZ

top

Konzertrepertoire

Beethoven
Konzert Nr.1 C-Dur
Konzert Nr. 2 B-Dur
Konzert Nr. 3 c-Moll
Konzert Nr. 4 G-Dur

Konzert no.5 Es-Dur

Brahms

Konzert Nr.1 d-Moll

Chopin
Konzert Nr.1 e-Moll
Konzert Nr. 2 f-Moll

Grande Polonaise Brillante op.22 

Debussy

Fantasie für Klavier und Orchester

Franck

Symphonische Variationen

Grieg

Konzert a-Moll

Haydn

Konzert D-Dur

Khachaturian

Konzert

Liszt
Konzert Nr.1 Es-Dur

Konzert Nr.2 A-Dur

Mendelssohn

Konzert Nr.1 g-Moll

Mozart
Konzert Nr.9 Es-Dur
Concerto Rondo D-Dur
Konzert Nr.12 A-Dur
Konzert Nr.13 C-Dur
Konzert Nr.20 d-Moll
Konzert Nr.21 C-Dur
Konzert Nr.23 A-Dur
Konzert Nr.24 c-Moll

Konzert Nr.26 D-Dur(“Coronation”)

Prokofiev

Konzert Nr.1

Rachmaninoff
Konzert Nr.2, op.18

Konzert Nr.4, op.40

Saint Saens

Konzert Nr.2 g-Moll

Schostakowitsch
Konzert Nr.1

Programme

 

1)
Schubert

Sonate G-Dur D894

Pause

Brahms/Händel

 Variation, op. 24 

 

2)
Mozart
12 Variationen C-Dur KV 265
Sonate B-Dur KV 281

Sonate a-Moll KV 310

Pause

Schubert

Sonate B-Dur D960

 

3)
Mozart
Sonate D-Dur KV 284

Sonate A-Dur KV 331

intermission

Schubert

Sonate B-Dur D960

 

4)
Mozart
Sonate D-Dur KV 284
Sonate A-Dur KV 331

(oder Schubert: Sonate B- oder G-Dur)

Pause

Daquan Jia (Ran’s Vater)

Three Preludes 

Debussy
Image Book I

Lisle Joyuse

 

5)
Schubert

Sonate G-Dur D894

Pause

Brahms/Händel

Variation, op. 24 

 

6)

Schubert Zyklus:

Rezital 1

Sonate a-Moll D537

Sonate Es-Dur D568

Pause

Sonate c-Moll D958

 

Rezital 2

Sonate B-Dur D575

Sonate a Moll D784

Pause

Sonate A-Dur D959

 

Rezital 3

Sonate A-Dur D664

Sonate G-Dur D894

Pause

Sonate a-Moll D845

 

Rezital 4

Sonate D-Dur D850

Pause 

Sonate in B-Dur D960

 

top

Menü