Ira Levin (Dirigent/Klavier)
Biografie, Audio/Video, Fotos, Konzertrepertoire, Programme
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Biografie

Ira Levin hat 70 Opern in mehr als 1000 Aufführungen dirigiert. Seine Konzertpro-gramme als Dirigent und Pianist umfassen das Standard-Repertoire ebenso wie auch weniger bekannte Werke. Er arbeitete mit vielen international bekannten Instrumentalsolisten, Sängern und Regisseuren zusammen.

Jüngste Einladungen führten Ira Levin u.a. ans Lincoln Center New York (mit der New York City Opera und Respighis selten aufgeführter Oper “La campana sommersa“), Théâtre de Geneve (mit Marschner’s “Der Vampyr”),  Theatro Sao Pedro in Sao Paulo, Brasilien (mit Stravinsky’s “Pulcinella” and Busoni’s “Arlecchino”, Wiedereinladung im August 2018 mit Janacek’s “Katja Kabanova” als brasilianische Erstaufführung), an die Sofia Opera (mit Wagners Parsifal), Staatsoper Hannover  (mit Verdis “Falstaff”) und zur Bucharest National Opera (mit Enescu’s “Oedipe”).

Von 2011 bis 2015 war er Erster Ständiger Gastdirigent des legendären Teatro Colón Buenos Aires, wo er 12 Opern Produktionen, einschließlich der Amerikanischen Premieren von Enescus “Oedipe” und Glanerts “Caligula”, sowie zahlreiche Konzerte dirigierte.

1985 wurde er als Assistent von Michael Gielen an die Frankfurter Oper verpflichtet, wo er sein Debüt als Dirigent mit „Fidelio“ gab. Es folgten Engagements als 1. Kapellmeister am Theater Bremen, 1988-1996, und an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, 1996-2002, sowie von 1994-1998 als 1. Gastdirigent am Staatstheater Kassel.

Im Jahre 2001 wurde er musikalischer und künstlerischer Direktor des Teatro Municipal und des Städtischen Orchesters von São Paulo. Damit war er der erste US-Amerikaner, der das bedeutendste Opernhaus in Brasilien leitete. Ira Levin hatte diesen Posten von 2002-2005 inne und führte das Teatro Municipal mit seinem Orchester zu nationaler und internationaler Anerkennung. Er dirigierte hier 2004 mit „Jenufa“ die erste Janáček-Oper in Brasilien überhaupt sowie die brasilianischen Erstaufführungen von Janáčeks „Glagolitischer Messe“, der 4. Sinfonie von Schostakowitsch, Mahlers 10. Sinfonie, Sibelius’ Kullervo“, Schönbergs Konzert für Streichquartett, sowie mehrere andere klassische und moderne Werke.

Von 2007-2010 war er musikalischer und künstlerischer Direktor des Nationaltheaters von Brasilien, in Brasilia. Er führte dieses Orchester zu internationaler Beachtung und kreierte eines der größten didaktischen Programme in Südamerika, an dem über 45.000 Schüler aus privaten und öffentlichen Schulen teilnahmen. Darüber hinaus leitete er das Orchester auch auf Tourneen in Brasilien und Südkorea.

Ira Levin hat zahlreiche Orchester weltweit dirigiert. Dazu zählen die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Leipziger Gewandhaus-Orchester, das Frankfurter Museumsorchester, die Düsseldorfer Symphoniker, die Duisburger Philharmoniker, das Brucknerorchester Linz, die Badische Staatskapelle, die Bremer Philharmoniker, das Orchestre Symphonique de Quebec, das Portugiesische Sinfonieorchester in Lissabon, das Staatliche Sinfonieorchester von Mexiko, das Nationale Sinfonieorchester von Taiwan, die Orchester der Oper von Dublin, Montpellier, der Norske Opera in Oslo der Oper von Kapstadt, die Buenos Aires Philharmoniker, alle wichtige Orchester Brasiliens sowie viele andere.

Levin gab 2013 sein Debüt im Großen Saal der Berliner Philharmonie, wo er seine Orchestration von Busonis „Fantasia Contrappuntistica“ und Schumanns 4. Sinfonie mit den Berliner Sinfonikern dirigierte. In diesem Konzert spielte er auch  Mozarts Klavierkonzert KV 449.

Zusätzlich zu seiner umfangreichen Tätigkeit als Dirigent hat Ira Levin mehrere Klaviertranskriptionen und Orchestrationen geschrieben. Seine über 30 Transkriptionen für Klavier wurden von der finnischen Edition Tilli veröffentlicht. Seine Orchestrationen von Busonis „Fantasia Contrappuntistica“, Liszts „Fantasie und Fuge nach BACH“, César Francks Klavier-Quintett unter dem Titel „Sinfonie in f-moll“ fünf Werke von Rachmaninoff als “Five Pieces for Orchestra” und Max Regers monumentale “Variationen und Fugue über ein thema J.S Bach opus 81” sind ebenfalls bei Edition Tilli erschienen. Sie wurden von wichtigen Orchestern in Deutschland, Finnland und Südamerika aufgeführt und werden nun auch für CD und DVD aufgezeichnet.

Mit dem London Symphony Orchestra spielte der Dirigent Werke des US-amerikanischen Komponisten Michael Colina für eine CD ein, die 2011 bei Fleur du Son/Naxos heraus kam und beste Kritiken erhielt. Eine zweite CD mit Levin und dem LSO, ebenfalls mit Werken von Colina, erschien im September 2012. Ein dritter Tonrtäger, Colinas “Requinauts”, mit dem Royal Schottischen Nationalorchester und Chor, erschien in 2014 und erhielt ebenfalls hervorragende Kritiken.

Zu seinen weiteren CD Aufnahmen gehört die erste moderne Einspielung der Ur-Fassung von Bruckners 6. Sinfonie von 1899 mit dem Sinfonieorchester der Norrlands Opera, die 2009 ebenfalls bei Lindoro erschien. Die Welterstaufnahme der Ur-Ausgabe von Bruckners 2. Sinfonie von 1892 wird 2016 auf den Markt kommen.

Seine CD „Ira Levin Klavier-Transkriptionen“, erschien 2007 bei dem spanischen Label Lindoro und wurde von brasilianischen Zeitschriften als beste Klassik-CD des Jahres gewählt.

Der in Chicago geborene Musiker begann im Alter von 9 Jahren mit dem Klavierunterricht und studierte bereits mit 12 Jahren an der Northwestern University School of Music. Mit 17 Jahren wurde er Schüler von Jorge Bolet an der Indiana Universität und folgte ihm ein Jahr später zum Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo er auch Bolets Lehrassistent wurde. Am Curtis Institute studierte er Dirigieren bei Max Rudolf und spielte in eine Aufführung von Leonard Bernsteins „Age of Anxiety“ unter der musikalischen Leitung des Komponisten.

Als Pianist gewann Levin den 1. Preis beim Amerikanischen Chopin-Wettbewerb 1980. Er spielte in den USA, Südamerika und Europa und tritt weiterhin in Klavierabenden und Konzerten auf, die er häufig auch als Dirigent vom Flügel aus leitet.

Ira Levin lebt heute in Berlin

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Audio/Video

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Konzertrepertoire

John Adams:
Violin Concerto

 

Johann Sebastian Bach:
Brandenburg Concertos, Concertos, Cantatas, Suites

 

Samuel Barber:
Second Essay, Medea’s Meditation and Dance of Vengeance, Piano Concerto

 

Bela Bartok:
The Miraculous Mandarin, Concerto for Orchestra, Complete Piano Concertos,  Violin Concerto No. 2, Viola Concerto, Music for  strings, percussion & celesta, Dance Suite, Divertimento

 

Ludwig van Beethoven:
Complete Symphonies, Complete Concertos, Complete Overtures, Missa Solemnis

 

Alban Berg:
Violin Concerto

 

Hector Berlioz:
Overtures Roman Carnival, Benvenuto Cellini, Beatrice and Benedict, King Lear,   Corsaire, Romeo et Juliette, Requiem, Te Deum, La Damnation de Faust, Harold en Italie,   Symphonie fantastique, Chasse Royale et Orage, March Troyenne

 

Leonard Bernstein:
The Age of Anxiety, Halil, Symphonic Dances from West Side Story, Candide overture

 

Franz Berwald:
Symphony No. 3

 

Ernst Bloch:
Schelomo

 

Johnannes Brahms:
Complete Symphonies, Complete Concertos, Complete Overtures, Haydn Variations, Piano Quartet No. 1 (orchestration by A. Schoenberg), A German Requiem, Gesang der Parzen, Alto Rhapsody, Song of Destiny, Serenade No. 2

 

Benjamin Britten:
Sinfonia da Requiem, Four Sea Interludes

 

Max Bruch:
Violin Concerto No. 1

 

Anton Bruckner:
Symphonies Nos. 1 (Linz), 2 (1892), 3 (1889), 4 (1888), 5, 6 (1899), 7, 8 (Nowak), 9, Te Deum

 

Ferruccio Busoni:
Fantasia Contrappuntistica (orchestration by Ira Levin), Turandot Suite, Die Brautwahl Suite, Piano Concerto, Violin Concerto, Indian Fantasy, Berceuse élégiaque, Sarabande & Cortege, Geharnischte Suíte, Nocturne Symphonique

 

Ernest Chausson:
Poeme de L’Amour et de la Mer, Poeme

 

Carlos Chavez:
Toccata

 

Frédéric Chopin:
Piano Concertos 1, 2

 

Michael Colina:
Los Caprichos, Violin Concerto, Guitar Concerto, The Unbearable Lightness of Being, Baba Yaga Fantasy

 

John Corigliano:
Piano Concerto

 

Claude Debussy:
La Mer, Nocturnes, Iberia, Prélude a l’apres midi d’un faune

 

Alphons Diepenbrock:
Elektra Suite

 

Paul Dukas:
L’apprenti sorcier

 

Henri Dutilleux:
Violin Concerto

 

Antonin Dvorak:
Symphonies Nos. 6, 7, 8, 9, Carnival Overture Scherzo Capriccioso, Symphonic Variations, The Wild Dove, Slavonic Dances op. 46 Piano, Violin and Cello Concertos

 

Edward Elgar:
Symphony No. 1, Enigma Variations,  Cello Concerto, Falstaff

 

George Enescu:
Suite No. 1 Romanian Rhapsody No. 1

 

De Falla:
El Amor Brujo, The Three Cornered Hat suite

 

Cesar Franck:   
Symphony in f-minor (orchestration of the Piano Quintet by Ira Levin), Symphony, Le Chasseur Maudit, Symphonic Variations, Psyche and Eros

 

George Gershwin:
Concerto in F, Rhapsody in Blue, Cuban Overture, An American in Paris, Catfish Row, (Porgy and Bess suíte)

 

Camargo Guarnieri:
Abertura Festiva, Abertura Concertante, Piano Concerto No. 2, Choro for cello, Three Dances

 

Edvard Grieg:
Peer Gynt Suites Nos. 1, 2, Piano Concerto

 

Georg Friedrich Handel:
Royal Fireworks Music, Water Music

 

Joseph Haydn:
The Creation, The Seasons, Nelson Mass, Harmonie Mass, Seven Last Words
(orchestral version), Symphonies Nos. 31, 44, 45, 48, 49, 60, 68, 82, 83, 86, 88, 90, 92, 93-104, Piano and Cello Concertos

 

Karl Amadeus Hartmann:
Gesangsszene, Symphony No. 6

 

Paul Hindemith:
Symphonic Metamorphosis on Themes by Weber, Mathis der Maler Symphony, Nobilissima Visione, Symphony in Eb, Concert Music for Strings and Brass, Concerto for Orchestra

 

Gustav Holst:
The Planets

 

Jacques Ibert:
Flute Concerto

 

Vincent d’Indy:
Istar

 

Andre Jolivet:
Piano Concerto, Basson Concerto

 

Leoš Janácek:
Sinfonietta, Glagolitic Mass

 

Aram Khachaturian:
Violin Concerto

 

Zoltan Kodaly:
Dances of Galanta

 

Eduardo Lalo:
Cello Concerto

 

Franz Liszt:
Faust Symphony, Fantasia and Fugue on BACH (orchestration by Ira Levin), Orpheus, Tasso, Les Preludes, Heroide Funebre, Piano Concertos & Totentanz

 

Witold Lutoslawski:
Concerto for Orchestra

 

Gustav Mahler:
Symphonies Nos. 1, 2, 3, 5, 6, 7, 9,10 (Cooke), Kindertotenlieder, Rückert Lieder, Lieder eines fahrenden Gesellen, Des Knaben Wunderhorn, Das Lied von der Erde

 

Frank Martin:
Jedermann Monologue

 

Bohuslav Martinu:
Double Concerto, Violin Concerto No. 2, Memorial for Lidice, The Parables

 

Felix Mendelssohn:
Symphonies Nos. 3, 4, 5, Overtures –The Fair Melusine, Hebrides, Calm Sea and Prosperous Voyage, Rob Roy, A Midsummer Night’s Dream –complete incidental music, Die Erste Walpurgisnacht, Piano & Violin Concertos

 

Wolfgang Amadeus Mozart:
Piano Concertos Nos. 9, 14 – 27, Symphonies Nos. 25, 26, 28, 29, 33-41, Mass c-minor, Violin and Wind Concertos, Serenades & Divertimentos, Masonic Funeral Music

 

Carl Nielsen:
Symphonies Nos. 1, 2, 3, 4, 5, Maskarade overture

 

Marlos Nobre:
Convergencias, Concerto Breve, Divertimento

 

Almeida Prado:
Variations for orchestra

 

Sergei Prokofiev:
Scythian Suite Romeo and Juliet-Suites Nos. 1 & 2,  Complete Concertos, Symphonies Nos. 1, 3 & 5, Lieutenant Kije-Suite, Symphonie Concertante

 

Serge Rachmaninoff:
Complete Piano Concertos and Rhapsody on a theme by Paganini, Isle of the Dead, Symphony No. 2, Symphonic Dances

 

Maurice Ravel:
Rapsodie Espagnole, La Valse, Mother Goose suite, Daphnis and Chloë Suite No. 2, Piano Concerto for the left hand, Piano Concerto in G

 

Max Reger:
Psalm No. 100, Serenade in G major, Symphonic Prologue to a Tragedy, Hiller Variations

 

Ottorino Respighi:
Pini di Roma, Feste Romane

 

Joaquin Rodrigo
Concierto Madrigal

 

Gioacchino Rossini
Overtures – Semiramide, Guglielmo Tell, La gazza ladra, La Cenerentola, Il barbiere di Siviglia

 

Miklos Rozsa:
Sinfonia Concertante for violin and cello

 

Albert Roussel:
Bacchus ed Ariane Suite No.

 

Camille Saint-Saëns:
Symphony No. 3, Complete Piano Concertos, Violin Concerto No. 3

 

Claudio Santoro:
Symphony No. 9, Ponteio

 

Florent Schmitt:
Le Tragedie de Salome

 

Alfred Schnittke:
Viola Concerto, Cello Concerto No. 1, Concerto grosso No. 1

 

Arnold Schönberg:
Pelleas und Melisande, Chamber Symphony No. 1 (version for full orchestra), Verklärte Nacht, Five Orchestra Pieces, Survivor from Warsaw

 

Franz Schreker:
Prelude to a Drama

 

Franz Schubert:
Symphonies Nos. 2, 4, 5, 8 & 9, Symphony in C “Grand Duo” orchestrated by Joachim

 

Robert Schumann:
Complete Symphonies Piano & Cello Concertos, Overtures – Manfred, Genoveva, Scenes from Faust

 

Alexander Scriabin:
Le Poeme de l’Extase

 

Dimitri Shostakovich:
Symphonies Nos. 1, 4, 5, 6, 9,10 & 15, Violin Concertos Nos.1 and 2, Cello Concerto No. 1

 

Jean Sibelius:
Kullervo Symphony, Symphonies Nos. 1, 2, 3, 4, 5 & 7, Pohjolas Daughter, The Tempest Suites, Violin concerto, Lemminkäinen Legends opus 22, Oceanides, Rakastava, Luonnotar

 

Bedrich Smetana:
Ma Vlast (complete)

 

Karol Szymanowski:
Symphony No. 4

 

Johann Strauss Jr.:
Die Fledermaus Overture, Waltzes, Polkas and Marches

 

Richard Strauss:
Don Juan, Tod und Verklärung, Till Eulenspiegel, Don Quixote, Ein Heldenleben, Der Rosenkavalier Suite, Die Frau ohne Schatten Suite, Bürger als Edelmann Suite, Four Last Songs

 

Igor Stravinsky:
The Firebird Suite (1919), Petrushka (1947), Le Sacre du Printemps, Pulcinella (complete), Jeu de Cartes, Symphony in Three Movements

 

Josef Suk:
Asrael, A Fairy Tale

 

Sergei Taneyev:
Symphony No. 4

 

Peter Tchaikowsky:
Symphonies Nos. 1, 2, 4, 5,& 6, Manfred Symphony, Francesca da Rimini, Romeo and Juliet, The Tempest, Hamlet, Voyevoda, Suite No. 3, Complete Concertos, Nutcracker (complete), Swan Lake (complete), Sleeping Beauty (complete)

 

Ralph Vaughan-Williams:
Symphonies Nos. 5, 6, Fantasia on Themes by Thomas Tallis

 

Giuseppe Verdi:
Requiem, Te Deum Overtures – La Forza del Destino, Luisa Miller, I Vespri Siciliani

 

Jan Vorisek:
Symphony

 

Heitor Villa-Lobos:
Uirapuru, Amazonas, Bachianas Brasileiras Nos. 2, 4, 5& 7, Choros Nos. 6, 10, Guitar Concerto

 

Richard Wagner:
Overtures and orchestral exerpts from: Lohengrin, Tannhäuser, Ring, Parsifal, Tristan und Isolde, Meistersinger, Rienzi, Faust Overture

 

Carl Maria von Weber:
Symphony No. 1, Overtures – Der Freischütz, Euryanthe, Oberon, Ruler of the Spirits

 

Anton Webern:
Passacaglia

 

Hugo Wolf:
Penthesilea, Prometheus, Harfenspieler 1-3

 

Marco Aurelio Yano:
Oboe Concerto

 

 

Programme

 

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