Biografie

„Er wird sicherlich eine der Figuren des 21. Jahrhunderts sein, die man sowohl in Deutschland als auch international berücksichtigen sollte.“
CODALARIO MAGAZINE
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„Das Klavierspiel von Julius Asal hat mich augenblicklich in Staunen versetzt. Es ist mir rätselhaft, wie er zu seinem einzigartig sonoren Klang finden konnte. Das Instrument schien ihm ein Geheimnis zu erzählen.“​

MENAHEM PRESSLER

Der deutsche Pianist Julius Friedrich Asal hat sich in den vergangenen Jahren sowohl durch diverse Wettbewerbserfolge als auch durch zahlreiche solistische und kammermusikalische Konzertengagements als einer der herausragenden Interpreten seiner Generation etabliert.

Zu den Wettbewerben, aus denen der Pianist als Preisträger hervorging,  zählen der  Internationale Klavierwettbewerb Palma d’Oro (2019), der Internationale Brahms-Wettbewerb Pörtschach und der Klavierwettbewerb „Ton und Erklärung“. Im August 2017 stand er als einziger Deutscher im Solo-Finale des Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Eine Woche darauf gewann er die Young Concert Artists European Auditions. Julius Asal ist zudem Träger des Steinway Preises und Stipendiat der Oxford Philharmonic Society, des PE-Förderkreises, der Deutschen Stiftung Musikleben, des RC Alte Oper Frankfurt sowie der Ferruccio Busoni Foundation. Bereits als Teenager gewann er erste Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb Goldene Taste, beim Mendelssohn-Klavierwettbewerb und beim Lions Musikpreis.

Der junge Musiker ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals (Oxford Piano Festival, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, u.a.) und trat in prestigeträchtigen Konzertsälen auf; darunter die Alte Oper Frankfurt, die Merkin Concert Hall New York und der Wiener Musikverein. Jüngste Einladungen führ(t)en ihn zu Konzerten u.a. in die Wigmore Hall London, das Auditorio Manuel de Falla Granada und in die Laeiszhalle Hamburg.

Solistische Erfahrungen sammelte er u.a. mit Klangkörpern wie der Deutschen Radio Philharmonie, dem St. Andrew Symphony Orchestra Edinburgh und dem Brandenburgischen Staatsorchester. Konzertmitschnitte wurden von diversen Rundfunkanstalten übertragen (RBB, DLF, HR, MDR, SWR, BR, ORF, u.a.).

Julius Asal ist auch kammermusikalisch sehr aktiv. 2012 gründete er das Arcon Trio. Zudem ist er seit 2016 fester Duopartner der Geigerin Anne Luisa Kramb. Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker widmet er sich regelmäßig der Gestaltung von Gesprächskonzerten und Lesungen mit musikalischer Rahmenhandlung, was ihn in den letzten Jahren mit internationalen Schauspielern und Autoren zusammengeführt hat. Im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums hielt er einen Vortrag zum Thema „Improvisation – Musikalische Neuorientierung als Lebensphilosophie“ und trat mit eigenen Projekten wie „Schumann – Über Innigkeit und Ambivalenz“ und „Büchner trifft Ravel – Lenz und der Gaspard de la nuit“ in Erscheinung.

Im April 2022 veröffentlichte das spanische Label „lbs classical“ Asals Debüt-CD mit Prokofievs „Romeo & Juliet“, für welche der Pianist auch die Arrangements schrieb.

1997 als Sohn einer Musikerfamilie geboren, begann er, kurz nach der Jahrtausendwende, zunächst improvisatorisch mit dem Klavierspiel, indem er Gehörtes autodidaktisch am Instrument nachspielte. 2005 erhielt er erstmals Unterricht von Prof. Sibylle Cada und wurde zwei Jahre darauf von Wolfgang Hess (Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt) ausgebildet, bevor er 2013 als Jungstudent in die Klavierklasse von Prof. Oliver Kern (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt) wechselte. Seit Frühjahr 2017 lebt Asal in seiner Wahlheimat Berlin, wo er bis 2022 bei Prof. Eldar Nebolsin (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin) studierte. Seit Oktober 2021 setzt er seine künstlerische Ausbildung zudem an der Kronberg Academy bei Sir András Schiff fort.

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Audio/Video

Diskografie

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Fotos

Konzertrepertoire

 

J. S. Bach

Klavierkonzert d-Moll, BWV 1052

L. v. Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, op. 58

J. Brahms

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, Op. 83

F. Chopin

Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll, op. 21

E. Grieg

Klavierkonzert a-Moll, op. 16

F. Mendelssohn

Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 25

W. A. Mozart
Klavierkonzert Nr. 12, A-Dur KV414
Klavierkonzert Nr. 19, F-Dur, KV 459

Klavierkonzert Nr. 20, d-Moll, KV 466

S. Prokofiev

Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op. 26

S. Rachmaninov

Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18

R. Schumann

Klavierkonzert a-Moll, op. 54

C. Schumann

Klavierkonzert a-Moll, op. 7

P. I. Tchaikovsky

Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, op. 23

 

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Programme

 

Programm 1

S. Prokofiev

Pensées, op.62

R. Schumann

Kreisleriana, op.16

Pause

R. Schumann

Geistervariationen WoO 24

S. Prokofiev

Romeo & Julia (Auszüge)

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Programm 2

B. Bartók

Suite für Klavier, op. 14

J. Brahms

Drei Intermezzi, op. 117

B. Bartók

Drei Burlesken, op. 8

Pause

J. Brahms

Klaviersonate Nr. 3 f-Moll, op. 5

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Programm 3

L. v. Beethoven

Klaviersonate Nr. 1 f-Moll, op. 2/1

C. Franck

Prélude, Choral und Fuge

Pause (wahlweise auch ohne Pause)

C. Debussy

Préludes (Auswahl)

L. v. Beethoven

Klaviersonate Nr. 32 c-Moll, op. 111

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Programm 4

L. v. Beethoven

Klaviersonate Nr. 1 f-Moll, op. 2/1

A. Scriabin

Klaviersonate Nr. 1 f-Moll, op. 6

Pause

J. Brahms

Klaviersonate Nr. 3 f-Moll, op. 5

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